Wie ernst ist es? Acht Fragen vor der nächsten Einzahlung
Beantworten Sie vor der nächsten Einzahlung bei Lucky Capone bitte ehrlich acht Fragen. Ein Ja ist ein Anlass, den Abend ohne Einzahlung zu verbringen. Mehrere Ja sind ein Anlass, ein Limit zu setzen oder eine Pause einzulegen, und wer sich dabei nicht sicher fühlt, erreicht die kostenlose Beratung „Check dein Spiel“ unter 0800 1 37 27 00.
Acht Fragen vor der nächsten Einzahlung
- Würden Sie denselben Betrag auch ohne Bonus einzahlen?
- Setzt Sie die Frist von 7 Tagen für den Bonusumsatz unter Druck?
- Sitzen Sie länger am Bildschirm, als Sie sich vorgenommen hatten?
- Soll die nächste Einzahlung einen Verlust ausgleichen?
- Haben Sie ein Limit schon einmal angehoben, kurz nachdem Sie es erreicht hatten?
- Würden Sie ungern erzählen, wie viel Sie in dieser Woche eingezahlt haben?
- Zahlen Sie nur noch nach, damit eine Umsatzbedingung erfüllt wird, obwohl das Spiel Sie nicht mehr reizt?
- Liegt Ihre Einzahlung in dieser Woche über dem Betrag, den Sie sich vorgenommen hatten?
Die Fragen 1, 2 und 7 hängen am Bonus. Wer sie mit Ja beantwortet, dem hilft kein Tipp zum Einsatz, sondern der Verzicht auf den Bonus.
Was ein Ja in Zahlen bedeutet
Die zweite Frage lässt sich nachrechnen. Bei 350 € in Stufe 3 verlangt der Bonus in der Regel 15.750 € Umsatz in 7 Tagen, das sind bei 5 € pro Einsatz 450 Einsätze an jedem Tag. Bei 50 € in Stufe 1 sind es üblicherweise 2.250 €, also 65 Einsätze zu 5 € täglich.
Auch hinter der achten Frage steckt eine Rechnung. Gilt ein Wochenlimit von 50 €, deckt eine Einzahlung von 350 € sieben solcher Wochen ab. Wer 350 € in einem Zug einzahlt, liegt beim Siebenfachen des Wochenlimits. Die sechste Frage lässt sich ebenfalls beziffern: 50 € in der Woche sind rund 7,14 € pro Tag, 350 € dagegen 50 € pro Tag.
Die vierte Frage lässt sich ebenfalls beziffern. Wer einen Verlust von 50 € mit einer Einzahlung von 350 € ausgleichen will, setzt das Siebenfache ein, und der Bonus dazu verlangt in der Regel 15.750 € Umsatz. Der Verlust wird dadurch nicht kleiner, sondern der Einsatz größer.
Eine Woche mit 50 Euro planen
Ein Wochenlimit von 50 € lässt sich auf Abende verteilen. Bei fünf Spielabenden sind das 10 € pro Abend, das entspricht zwei Einsätzen zu 5 € oder zehn Einsätzen zu 1 €. Ein Abend, an dem Sie 20 € einsetzen wollen, braucht damit das Budget von zwei Abenden.
Wer so rechnet, sieht, wie wenig Spielraum der Bonusumsatz lässt: Üblicherweise sind 2.250 € Umsatz in 7 Tagen das 45-Fache der 50 €, die eine ganze Woche tragen sollen. Das Limit entscheidet, nicht der Bonus.
Welches Werkzeug zu welcher Frage passt
Im Konto stehen Einzahlungslimits und die Selbstsperre zur Verfügung. Daneben gibt es üblicherweise Zeitlimits und Pausen.
- Frage 5 und 8: Einzahlungslimit. Es begrenzt die Einzahlungen im Konto, üblicherweise pro Tag, pro Woche oder pro Monat. Vor einer Erhöhung gibt es in der Regel eine Wartezeit.
- Frage 3: Sitzungs- und Zeitlimit. Solche Limits gibt es üblicherweise. Sie helfen, wenn die Zeit verfliegt.
- Frage 2 und 4: Kontopause. Eine Kontopause unterbricht in der Regel das Spielen vorübergehend.
- Mehrere Ja: Selbstsperre. Sie beendet das Spielen auf Ihren Wunsch und ist der klarste Schnitt.
Für Fragen zu den Werkzeugen ist der Live-Chat rund um die Uhr erreichbar. Schriftlich erreichen Sie Lucky Capone unter [email protected].
Wann die Selbstsperre die richtige Antwort ist
Die Selbstsperre passt, wenn Sie Pausen wiederholt selbst beendet haben oder merken, dass Sie das Limit umgehen wollen. Sie ist die richtige Antwort, wenn Sie einen klaren Schnitt wollen. Bis dahin ist ein Einzahlungslimit der kleinere Schritt.
Wer darüber nachdenkt, spricht sie mit einem Menschen durch, bevor er sie beantragt, am besten mit einer Beratungsstelle.
Beratung, die nichts kostet: Check dein Spiel
Das Beratungsangebot „Check dein Spiel“ des Bundesinstituts für öffentliche Gesundheit (BIÖG) ist unter 0800 1 37 27 00 kostenlos und anonym erreichbar. Unter https://www.check-dein-spiel.de gibt es außerdem einen Selbsttest im Internet, der Ihr Spielverhalten einordnet.
Der Selbsttest ist ein guter erster Schritt, wenn Sie bei den acht Fragen oben mehrfach Ja gesagt haben. Er bleibt eine Einschätzung, keine Diagnose.
Sprechen Sie auch mit Menschen aus Ihrem Umfeld. Ein Gespräch senkt die Hürde, Hilfe anzunehmen, und macht es leichter, ein Limit einzuhalten.
Unter 18: Weder Spielen noch Konto
Glücksspiel gehört zu den Dingen, die in Deutschland erst mit der Volljährigkeit ab 18 Jahren in Betracht kommen. Kontoeröffnung und Spiel sind deshalb Erwachsenen vorbehalten. Wer Kinder hat, erklärt ihnen Geld und Glücksspiel am besten selbst, bevor ein Smartphone es übernimmt.
